KESch – Kooperation Eltern Schule

Quelle: www.bergner.biz

 

Bildung ist der Schlüssel für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler; beste Bildung für unsere Jugend ist das gemeinsame Ziel aller Gruppierungen, die an der Schulfamilie beteiligt sind: Schulleitung, Lehrer und Lehrerinnen und natürlich Eltern bzw. Erziehungsberechtigte. Viele Studien belegen, dass Eltern auf die schulische Entwicklung unterschiedlichster Kompetenzen ihrer Kinder maßgeblichen Einfluss haben.

 

Wenn Schulen erfolgreich arbeiten wollen, müssen sie dieser Tatsache Rechnung tragen und Eltern als unerlässliche Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess verstärkt teilhaben lassen.

 

Genau dies wurde zum 1. August 2013 im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (KMS II.8 – 5 S 4200.7 – 6a.101 624 vom 30.09.2013) verankert. Ein gemeinsam erarbeitetes, schulspezifisches Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft soll eine erfolgreiche und gleichberechtigte Zusammenarbeit – und damit den Brückenschlag – zwischen Schule und Elternhaus sicherstellen.

 

An der Gunetzrhainer-Realschule sind wir für die Entwicklung dieses Konzeptes zuständig.

 

Wir überprüften zunächst, wie die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus bisher gefördert wurde und haben festgestellt, dass neben zahlreichen schulischen Aktivitäten und Veranstaltungen und einer gut funktionierenden Gesprächskultur die Schule sich in vielen Bereichen bereits erfolgreich engagiert hat. Zum Beispiel bietet die Schule seit Jahren ein „Konflikttraining mit Eltern“ an, das viele Handreichungen und Tipps zur besseren Kommunikation und Konfliktbewältigung gerade mit pubertierenden Jugendlichen beinhaltet.

 

Um die Erziehungspartnerschaft weiter auszugestalten und zu verbessern haben wir daraufhin viele Gespräche geführt, die Sitzungen des Elternbeirats, Schulforums und Fördervereins besucht und in einem Fragebogen zahlreiche Eltern diesbezüglich befragt und uns dabei einige Anregungen eingeholt.

 

Folgende Ideen zur Verbesserung der Erziehungspartnerschaft haben wir dabei aufgegriffen:

 

(1)  Es sollte aktiv die Chance zur wechselseitigen Nutzung von Kompetenzen, zur gemeinsamen Entwicklung von Zielen und zur Abstimmung der Aktivitäten wahrgenommen werden, die durch eine systematische Beteiligung der Eltern eröffnet wird. Denkbar wäre beispielsweise die Einrichtung einer „Elternschatztruhe“. Eltern bereichern die Schule, indem sie ihre Kompetenzen und ihr Fachwissen vereinzelt ins Schulleben und den Unterricht einbringen.

 

(2) Auch die Willkommenskultur an unserer Schule hat Entwicklungsbedarf. Geplant ist eine gemütlichere Gestaltung der Elternsprechzimmer, was sicherlich eine freundlichere Gesprächsatmosphäre bewirkt.

 

       (3)  Auf der Schulhomepage könnte in Zukunft der Elternbeirat virtuelle Präsenz zeigen und über

        ihre aktuelle Arbeit informieren.

 

Dies und einiges mehr sind die Ideen und Anregungen für die Ausarbeitung der Gestaltung des schulspezifischen Konzeptes unserer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an der Realschule Miesbach.

Wir sind überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus für eine positive Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung ist.

 

                                                                                                                   Martina Bühler