Ethikunterricht an der Realschule

Der Ethikunterricht will den Schülern eine Orientierungshilfe bei Fragen und Problemen geben, die sich ihnen in ihrem privaten, familiären und schulischen Umfeld ergeben. Dabei will er ihre Suche nach eigenen Lebenszielen und dem damit verbundenen Zurechtfinden in unserer Gesellschaft unterstützen.

Bildung und Erziehung

Ziel des Ethikunterrichts ist es, die Schüler in der spannungsreichen Verflechtung von individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu werteinsichtigem Urteilen und Handeln zu befähigen sowie zu moralischer Mündigkeit zu führen. Sie sollen die im Individualbereich und in der Gesellschaft geltenden Werte und Normen kennen lernen und die Bereitschaft entwickeln, sich an Grundsätzen zu orientieren, die sie vor ihrem Gewissen verantworten können. Die individuelle Entfaltung der Persönlichkeit soll im Bewusstsein sozialer Bindungen auf der Grundlage von Wertmaßstäben gefördert werden, die einer pluralistischen Gesellschaftsordnung entsprechen. Der Ethikunterricht geht angesichts vielfältiger Ziel- und Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft von unterschiedlichen Einstellungen der Schüler zu moralischen Situationen aus, die im unterrichtlichen Dialog reflektiert werden.

Ziele und Inhalte

Die Schüler lernen, fremdes Verhalten besser zu verstehen, eigenes kritisch einzuschätzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Dabei ist es Aufgabe des Ethikunterrichts, die Schüler zu einem wertgebundenen Verhalten anzuleiten. Sie sollen auch erkennen, dass die eigenen Ansprüche, Urteile und Entscheidungen angemessen formuliert und begründet werden müssen, wenn sie von anderen akzeptiert werden sollen. Damit verbunden ist die Forderung nach einer dialogischen Verständigung und einer toleranten Grundhaltung anderen gegenüber.

 

 

Der Ethikunterricht orientiert sich an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates  Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen  berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Die Achtung vor der Würde des Menschen ist unverzichtbare Grundlage des Ethikunterrichts. Er will im einzelnen Schüler das Bewusstsein stärken, dass er als Person zu einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung befähigt und aufgerufen ist. Die Erziehung zu Toleranz, Selbstbeherrschung und Achtung der Überzeugungen des Andersdenkenden sowie zur Übernahme von Verantwortung sind weitere Beispiele dieser Orientierung. Der Ethikunterricht leistet auf diese Weise auch einen Beitrag zur Gewissensbildung der Schüler. Der Ethikunterricht in der Realschule bleibt stets auf den grundlegenden Beitrag des Elternhauses zur Moralerziehung angewiesen und hat ihn auch in seinem pädagogischen Anspruch zu berücksichtigen.

 

Das Fach als Teil des Ganzen

Der Ethikunterricht orientiert sich an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Die Achtung vor der Würde des Menschen ist unverzichtbare Grundlage des Ethikunterrichts. Er will im einzelnen Schüler das Bewusstsein stärken, dass er als Person zu einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung befähigt und aufgerufen ist. Die Erziehung zu Toleranz, Selbstbeherrschung und Achtung der Überzeugungen des Andersdenkenden sowie zur Übernahme von Verantwortung sind weitere Beispiele dieser Orientierung. Der Ethikunterricht leistet auf diese Weise auch einen Beitrag zur Gewissensbildung der Schüler. Der Ethikunterricht in der Realschule bleibt stets auf den grundlegenden Beitrag des Elternhauses zur Moralerziehung angewiesen und hat ihn auch in seinem pädagogischen Anspruch zu berücksichtigen.